/ Lied der Woche

Lass dich in meine Welt (2/7)

Lass dich in meine Welt – damit spricht Arne Kopfermann eine große Aufgabe an: Gott hinein nehmen in unser kleines Leben. Das hat etwas! Aber wir wissen auch: Gott ist nicht so einfach zu „packen“; für viele Zeitgenossen ist Gott nicht viel mehr als ein Gerücht. Wie ein Herbstnebel erscheint Gott da zuweilen.

Mancher ist im Zwiespalt, ähnlich wie der biblische Hiob. Aber der konnte zumindest später dann mit Blick auf Gott bekennen: „Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen.“ Hiob 42,5. Arne Kopfermann wählt einen konkreten Weg, sich Gott zu nähern. Er macht sich auf die Suche. Gott hinein nehmen in die eigene Welt, heißt nicht in erster Linie: ich nehme Gott bei mir auf. Sondern: ich mache mich zu Gott auf. „Wenn ich dich suche, lässt du dich finden. Und wenn ich klopfe, dann öffnest du mir“ – dahinter steht wohl bei Arne Kopfermann eine konkrete Erfahrung. Und eine biblische Dimension hat diese Zeile obendrein:

Jesus hat in der Bergpredigt formuliert: „Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.“ (Mt 7,7) Darin ist eine Steigerung zu erkennen. Der bittende Mensch macht sich auf den Weg, wird zum suchenden Menschen. Und schließlich kommt es zur Begegnung. Zur geöffneten Tür. Und ab hier wird es erst richtig spannend. 

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