/ Lied der Woche

Ich rechne mit Dir (3/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

Jennifer Pepper sagt „Ich“. Das ist kein neuer Roman. Damit beginnt der Refrain, der ihrem Lied den Titel verleiht. „Ich rechne mit dir“ – ein trotziges Ja spricht sie aus angesichts der vielen Neins in dieser Welt. Nicht stehen bleiben, nicht aufhören – vorwärts orientiert sein, darum geht es ihr. Gewiss:

Es kann viel passieren, aber in allem dürfen wir mit Gott rechnen. Das muss man sich manchmal selbst zusagen oder zusagen lassen. Und was ist mit denen, die sich einigeln? Was ist mit denen, die unbedingt stehen bleiben möchten?

Ein etwas altertümliches Wort dazu heißt: „Zuwarten“. Das hat die Bedeutung „sich gedulden“. Ja, das ist auch heute noch ein Lebensprogramm. Nach außen hin fromm wirken, christlich genannt werden und zu den Stillen im Lande gehören. Man sprach früher nicht nur von Pietismus, sondern auch von Quietismus. Von lateinisch „quietus“, ruhig. Eine Lebenshaltung, wo es ums Ausharren geht.

Aber: Hoffen und Harren macht Manchen zum Narren. Als Gegenmittel zu empfehlen wäre demnach: aktiv werden, aufstehen. Und das passt ja zum Morgen. Also, los geht’s. Man muss es ja nicht gleich der ganzen Welt zeigen wollen. Jennifer Pepper wirft die Frage auf nach dem, was in mir und Ihnen so alles verborgen liegt. Und eins dürfen wir wissen: Gott hat es hineingelegt!


Ihr Kommentar

Die E-Mail wird nicht veröffentlicht.
Alle Kommentare werden redaktionell geprüft. Wir behalten uns das Kürzen von Kommentaren vor. Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht.

Cookies helfen uns, Ihr Benutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie unseren Datenschutz und Cookie Richtlinien sowie der Speicherung von Daten im Rahmen des EU-US Privacy Shield zu. Mehr erfahren