/ Lied der Woche

Eine Handbreit neben mir (6/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

„Eine Handbreit neben mir“ – ein Lied von Albrecht Gralle und Johannes Nitsch.

In der zweiten Strophe geht es um Sein oder Schein. Das ist ein Echo auf Psalm 139 Vers 4: „Es ist kein Wort auf meiner Zunge, dass du, Herr, nicht schon wüsstest.“ Und am Ende des Psalms, in Vers 23, kommt die Aufforderung: „Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz. Prüfe mich und erkenne, wie ich’s meine.

Lässt sich das zur Deckung bringen mit den Worten, die ich sage? Oder gibt’s da einen Widerspruch, einen, der mir vielleicht gar nicht bewusst ist? Das Ziel ist natürlich: Identisch sein mit mir selbst. Kein janusköpfiges Dasein, keine zwei grundverschiedenen Gesichter zeigen, je nachdem, wen ich vor mir habe. Gott kann ich sowieso nichts vormachen, und den lieben oder auch den nicht gar so lieben Mitmenschen soll und will ich nichts vormachen. Der Gott, der mich durch und durch kennt, kann mir dabei helfen.


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