/ Lied der Woche

Eine Handbreit neben mir (5/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

„Eine Handbreit neben mir“ – die Melodie stammt von Johannes Nitsch, der Text von Albrecht Gralle, und der hat sich offensichtlich auf die ersten und letzten Verse von Psalm 139 gestützt. Aber nicht nur darauf.

Im Refrain geht es um Freundschaft mit Gott: „Du bist da, und du siehst mich, wie ein Freund den andern sieht.“ In einem Atemzug mit dem Satz: „Du bist da, eine Handbreit neben mir und unsichtbar.“ Wenn wir das mal zusammen nehmen, dann ist Gott ein unsichtbarer Freund. Ein unauffälliger Begleiter. Drängt sich nicht ins Bild, drängt sich nicht in den Vordergrund, aber er ist da. Ist präsent. Und das macht natürlich etwas mit mir, wenn ich in diesem Bewusstsein eine Aufgabe anpacke. Einen schweren Gang antrete. Mich einer Prüfung unterziehe. Oder sonst eine Herausforderung annehme. Wenn ich irgendwo herein gebeten werde – Gott schlüpft mit mir durch die Tür.


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