/ Lied der Woche

Wenn manchmal das Leben (1/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

Vor ziemlich genau oder schon etwas mehr als 50 Jahren ist dieses Lied erstmals erklungen; Siegfried Fietz war damals Anfang 20 und machte Musik zusammen mit Klaus Panthel und Bernhard Well. Die Hauptbühne des Fietz-Teams waren die „Offenen Abende Siegen“. Bei einem der Auftritte dort – so hat es mir Siegfried Fietz erzählt – hat ihm eine junge Frau einen Zettel zugesteckt mit dem Text des Gedichtes „Wenn manchmal das Leben.“ Und mit dem heißen Tipp: Daraus könnte man doch ein Lied machen!

Gesagt, getan. Eines der ersten Male, dass sich Siegfried Fietz als Komponist versucht hat. Von da an gehörte das Lied zum Programm des Fietz-Teams. Und als der Wetzlarer Verleger Hermann Schulte dann eine junge Linie in seinem Schallplattenprogramm auflegte und Siegfried Fietz und seine musikalischen Mitstreiter dafür verpflichtete, kam das Lied als einer der ersten „Songs der frohen Botschaft“ auf schwarzem Vinyl unters Volk. Als B-Seite auf der zweiten Single dieser Reihe. Das muss noch 1967 oder schon 1968 gewesen sein.

Seitdem hat Siegfried Fietz tausende Lieder musikalisch eingekleidet, hat mit Dutzenden von Texterinnen und Textern zusammengearbeitet. Längst nicht an alle erinnert man sich noch. Aber das hier, das hat etwas. Und so finde ich es erfreulich, dass es der Künstler aus dem Ulmtal nach einem halben Jahrhundert noch einmal neu eingespielt hat.


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