/ Lied der Woche

Weiter als mein Auge reicht (3/7)

Um Lebenswille geht es den Textdichtern von „Weiter als mein Auge reicht“ auf Guido Baltes' CD Himmel. Erde. Welt. (leider vergriffen). „Ich will leben“, dieser Satz steht am Anfang von dem, was Manuel Steinhoff, Michael Drexler, Lilly Kiuntke und Britta Haupt im Kehrvers zu sagen haben. Leben, nicht einfach irgendwie, sondern im Verhältnis zu Gott, in Beziehung auf den, der mir näher ist als mir bewusst ist. Sein wollen wie Gott stand als verhängnisvoller Entschluss am Anfang von Not, Leid und Entbehrung. Die verführende Stimme der Schlange säuselte: „ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist,“ so wurde dem ersten Menschenpaar das Ziel vorgegeben, und das war fern von Gott. Jede gottferne Ideologie spricht bis heute diese Sprache. Aber hier im Lied wird keinesfalls in dieses Horn gestoßen. Im Gegenteil! Es geht um die Erkenntnis, dass wahres Leben in dem zu finden ist, was Gott allein zu bringen vermag. „Leben, so wie ER in mir lebt“. Das enthält möglicherweise eine Anspielung auf die Aussage des Paulus in Kol 1,27 „Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.“ Weiter als mein Auge reicht, das bedeutet: Mein Blick richtet sich plötzlich auf den, der schon längst eine tiefe Beziehung zu mir hat. Zu einem solchen Leben kommt automatisch die Liebe hinzu. Denn: Gott IST Liebe (1Joh 4,16) DAS erweitert meinen Horizont. Und worin zeigt sich die Liebe? Im Gleichklang der Herzen. Denn es ist Gottes Herzschlag, der gibt den Takt vor.

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