/ Lied der Woche

Ich such das Weite (4/7)

Wer das Weite sucht, muss irgendwie beengt gelebt haben. Das Lied von Martin Buchholz sendet eine Botschaft, ein neues Wagnis der Freiheit einzugehen. Eine Abnabelung quasi zu vollziehen, sie geschehen zu lassen. Oder, wie manche Menschen gern sagen: Eine Auszeit nehmen. Wer das tut, der fährt irgendwie auch aus der Haut.

Dahinter steht die Erkenntnis: Es muss sich was ändern – mit mir – mit uns. Geben wir uns selbst, geben wir anderen die Gelegenheit dazu, oder klammern wir nur? Aus Angst vielleicht? Sommerzeit ist so gesehen eine Zeit zum Risiko. Aber zusammen mit Gott, hier als Geist des Lebens bezeichnet, gelingt auch der Umgang mit dem bewusst gesuchten Abstand.

Dazu braucht es manchmal ein ermutigendes Wort. Bereits im Alten Testament hat ein Begleiter Hiobs das versucht. Er hat die Gewissheit, dass Gott eingreift: „Den Elenden wird er durch sein Elend erretten. (...) So reißt er auch dich aus dem Rachen der Angst in einen weiten Raum, wo keine Bedrängnis mehr ist“.
(Hiob 36,15f.)

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