/ Lied der Woche

Siehe, ich will ein Neues schaffen (4/7)

Die Strophen unseres Wochenliedes wollen zeigen, wie die gewaltige Verheißung Gottes „Siehe, ich will ein Neues schaffen“ nicht nur für große geschichtliche Abläufe gilt, sondern auch für jeden persönlich. So spricht die erste Strophe von „leeren Herzen, in denen keine Freude mehr gedeiht“.

Wenn Gott in ein Leben eingreift und etwas Neues schafft, beginnt er immer von Grund auf. Er baut nicht auf den alten Trümmern weiter, so wie in der Antike auf den Trümmern einer alten Stadt einfach eine neue gebaut wurde. Nein, er legt ein neues Fundament, auf dem wieder „Freude gedeiht“. Und die alten Trümmer unseres Lebens räumt er weg und entsorgt sie.

Wie er das macht? Durch Vergebung. Vergebung ist bei Gott mehr als ein schnelles „Schwamm drüber“ oder: „Reden wir nicht mehr davon“ oder: „Ich hab damit kein Problem mehr“.

Vergebung ist ein Neuanfang ohne belastende Rückstände.

Der Apostel Paulus vergleicht im 2. Korintherbrief (4,6) diesen Neuanfang sogar mit der Schöpfung:

Gott, der das Licht aus der Finsternis hervorleuchten ließ, der hat einen hellen Schein in unser Herz gegeben.

Dieser helle Schein ist die Liebe Gottes, die unser Herz ausfüllen kann. Zu diesem Neuanfang sind wir eingeladen!

Gerhard Schnitter


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Autor:
Schnitter, Gerhard
Art:
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Preis:
9,95 EUR

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