/ Lied der Woche

Dein Geist weht 5/7

Ein Lied und seine Bedeutung

„Komm, deck die Schleier auf, die uns am Boden halten. Richt‘ unsre Blicke auf zu dem, was oben ist.“ So lautet die dritte Strophe im Lied von Albert Frey. Die Richtung nach oben ist die bevorzugte Orientierung, die Gottes Geist in uns bewirken möchte. „Nach dem, was droben ist“, schreibt Paulus im Kolosserbrief (3,1f) – „nicht nach dem, was auf Erden ist.“ Paulus forderte die Christen in Kolossä dazu auf, zu suchen, „was droben ist, wo Christus ist“. Es ähnelt ein bisschen der Geschichte vom Adler, der als Huhn gehalten wurde. Bodenhaltung mag für ein Huhn ok sein, aber für einen Adler? Als der Besitzer des vermeintlichen Huhns erfährt, dass dieses Federvieh gar kein Huhn ist, hebt er den Adler vorsichtig hoch auf seinen Arm. Der König der Lüfte blinzelt in das Sonnenlicht und beginnt seine Schwingen auszubreiten. Der Adler erhebt sich in den Himmel und schwebt von dannen. Mit diesem Bild leuchtet mir ein, dass Gott auch für uns Menschen keine „Bodenhaltung“ vorgesehen hat. Er will uns auf Händen tragen, damit wir endlich die Sonne sehen und auffliegen „wie Adler“.


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