/ Lied der Woche

Dein Geist weht 4/7

Nach zwei vorbereitenden Strophen kommt Albert Frey zum Kernthema seines Liedes. Gott selbst ist das Thema, ihn redet er an, Er ist das göttliche DU, und: Er … ist Geist! ER verändert, er erneuert, er spendet seinen Lebensatem. Und das alles nicht in ferner Vergangenheit, sondern hier und heute. Für mich heißt das konkret: Eine Sehnsucht nach den guten alten Zeiten ist fehl am Platze. Pfingsten ist nicht als Urknall misszuverstehen, dessen Echo wir „immer noch“ hören. Seit Pfingsten ist Gottes Beistand real erfahrbar, für jeden. Wir müssen dazu nicht Gott eine Extra-Einladung schicken. Wir müssen nicht einmal den Geist Gottes herbeirufen. Gott ist bereits da. Er ist bereits am Werk, wenn wir uns noch fragen, wo er ist. Und: das ist zu erkennen an den Veränderungen, die der Geist schafft. „Geistlich“ sein, das ist: lebendig sein. Wo harte Herzen aufbrechen, wo unser Denken einen neuen Impuls bekommt, da ist Gott am Werk bei uns und in der weiten Welt. Durch seinen Geist, von dem Jesus im Johannesevangelium sagt: „Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist ein jeder, der aus dem Geist geboren ist.“. (Joh 3,8)

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