/ Lied der Woche

Dein Geist weht 3/7

„Keine Rolltreppe zum Himmel“ – ein alter Buchtitel fällt mir zu diesem Lied ein. Beim wiederholten Hören habe ich wieder und wieder gedacht: das trifft genau das, was Albert Frey hier zum Ausdruck bringt. So ist es. Was uns Menschen mit Gott in Berührung bringt, ist kein Apparat, der wie von selbst den Spalt, den „garstigen Graben“ überbrückt. Da gibt es keinen Mechanismus, der uns nach oben katapultiert. Die Bibel spricht sehr verhalten davon, wenn Gottes Sein in unser irdisches Dasein fällt, wenn seine Dimension bei uns Einzug hält. Jesus hat im Johannesevangelium zu einem interessierten jungen Mann gesagt: „Ihr werdet den Himmel offen sehen und die Engel Gottes hinauf- und herabfahren über dem Menschensohn“ (Joh 1,51). Darauf spielt Albert Frey an. Eine der Weisen Gottes, mit uns Kontakt aufzunehmen, besteht darin, uns Engel zu schicken. Und die biblischen Engel sind in erster Linie „Wort-Verkündiger“. Im Lied heißt es, dass sie unsere „Augen öffnen für die Wirklichkeit“. Sie machen Jesus groß. Dieser Auftrag wird erfüllt, darauf verweist Jesus. Denn wo es Gott um die Rettung der Menschen geht, da kommt er höchstselbst. Retten tut nur er, als menschgewordener Gottessohn. Darüber schenkt er uns eine tiefe Gewissheit durch seinen Geist.

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