/ Lied der Woche

Dein Geist weht 2/7

Ein Lied und seine Bedeutung.

Albert Frey, der Dichter und Interpret dieses Liedes, hat darüber nachgedacht, wie sich der Geist Gottes auswirkt in dieser Welt. Und welches Zeitfenster im Jahreslauf wäre besser geeignet, um das mal durchzubuchstabieren, als die Pfingstwoche? Ein Aspekt der Anwesenheit Gottes in der Welt, die sein Geist erst möglich macht, ist eine spezielle Verbindung zwischen Himmel und Erde. Wie geht es bei uns so zu, habe ich mich gefragt. Eine treffende Bezeichnung dafür dürfte „irdisch“ sein. Allzu irdisch geht es bei uns zu, gerade in unserer modernen westlichen Kultur. Wir richten uns aus nach irdischen – auf das Leben auf dieser Erde bezogenen – Maßstäben. Und wir haben entsprechende Ziele vor Augen. Der Himmel – die Sphäre Gottes – erscheint uns manchmal wie verschlossen. Und vielen Menschen fehlt einfach der Sinn dafür, sie halten „Himmlisches“ für ein Schlagwort aus der Produktwerbung. Und das „Himmlische“ bedient dann auch wieder nur irdische Sehnsüchte. Ja, wir Erdlinge begnügen uns allzu leicht mit „diesem dunklen Ort“. Wir stellen die das Irdische übersteigende Dimension Gottes in Frage, wir haben unsere scheinbar berechtigten Zweifel. Aber das Hilfsmittel dagegen ist bereits aktiv, die Hilfe ist ganz nah: Sein Geist! Er bringt uns wieder in Kontakt mit unserem Ursprung, mit Gott.


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