/ Lied der Woche

Aufbruch in ein unbekanntes Land (7/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

„Mut ist der Schlüssel zum eigenen Glück. Schau nach vorn und nicht zurück“, hat Arne Kopfermann gedichtet in der ersten Strophe seines Liedes „Aufbruch in ein unbekanntes Land.“ Wir haben es in diesen Tagen von Tobias Tadday zugesungen bekommen.

„Schau nach vorn und nicht zurück“, das ist Neues Testament. Das könnte ein Apostel Paulus gesagt haben – von wegen „ich vergesse, was hinter mir liegt, und strecke mich aus nach dem, was vor mir liegt“ (Philipper 3,13). Das könnte aber auch von Jesus persönlich stammen – von wegen „Wer die Hand an den Pflug legt, darf nicht zurückschauen." (Lukas 9,62) Dabei standen sowohl Jesus als auch Paulus fest auf dem Boden des Judentums, und in den Schriften des Judentums, in der Hebräischen Bibel, da ist der Rückblick und die Vergewisserung und das dankbare Sich-Erinnern und Vergegenwärtigen ganz wesentlich. Aber das ist eben nicht gleichzusetzen mit krampfhaftem Festhalten am Vergangenen, Abgeschlossenen. Sondern aus der lebendigen Erinnerung an Gottes Verlässlichkeit und Treue heraus ist der mutige Blick nach vorn, sind mutige Schritte auf neues Land möglich.

Markus Baum


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