/ Lied der Woche

Ich fürchte nichts (7/7)

Njeri Weth singt von den tausend Kreuzen ihres Lebens. Ihr Lied „Ich fürchte nichts“ lässt erkennen: Kreuze sind Stärkungsorte, letztlich. Und das kommt so: Jedes Kreuz weist hin auf das Angebot Gottes zur Entlastung, zu einer Ent-Lastung am Kreuz, die uns vermittelt wird durch Jesus, das „Du“, das die Last „abnimmt“. Ich muss daran denken, was Johannes der Täufer über Jesus gesagt hat: „Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!“ (Johannes 1,29). Sünde und Vergebung lässt sich erklären am Fahrstuhl im Gießener Bahnhof, wo ich auf meiner Fahrt zur Arbeit umsteige. Der Fahrstuhl hat nur zwei Etagen. Die Bahnsteigebene ist Ebene 0 und die Unterführung trägt die Bezeichnung „-1“. Wir sollen aus dem tiefen Keller heraufgebracht werden ans Licht, dorthin, wo es weitergeht. Wir müssen nur eines tun: Einsteigen. Njeri Weth spricht das an, wenn sie betont, dass keine Flucht mehr sein muss. Mein Leben kommt ans Licht. „Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben,“ sagt Jesus (Joh 8,12). Im letzten Teil des Liedes hat Njeri Weth zusammengefasst, wie das Kreuz wirksam wird – in der Vergebung der Schuld und der Versöhnung, die dadurch möglich wird.

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