/ Lied der Woche

Ich fürchte nichts (5/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

In ihrem Trostlied „Ich fürchte nichts“ hat Njeri Weth das Kreuz als Zeichen der Überwindung des Todes und als „Anhalts-Punkt“ beschrieben, nun spricht sie vom Geheimnis des Kreuzes. Die 1000 Kreuze sind so etwas wie Geheimnisträger. Denn – so erfahren wir im Lied, sie sprechen. Sind also akustisch wahrzunehmen, zu „hören“. An einem Wetzlarer Optiker- und Akustikergeschäft steht „schön zu sehen – gut zu hören“. Der Gehörsinn gibt sich nicht zufrieden mit Äußerlichem. Was ich höre, spricht tief in mich hinein. So „sprechen“ die Kreuze von missverstandener Endgültigkeit. Was wir endgültig nennen, ist eine Grenzziehung, die vor Gott keinen Bestand hat! Und so werden auch die Wunden (die des Gekreuzigten) zu Wundern – Jesaja 53 klingt da an: „Durch seine Wunden sind wir geheilt“. Und deshalb kann Njeri Weth die absolute Aussage machen: „Jedes Leben“ kommt ans Licht. Und was ans Licht kommt, ist nicht mehr bedrohlich. So gesehen ist „Ich fürchte nichts“ eine Wahrheit und keine Behauptung.


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