/ Lied der Woche

Ich fürchte nichts (2/7)

Das Trostlied von Njeri Weth stellt die Frage nach dem TOD: Aber: Ist das Kreuz denn ein Todeszeichen?

Für die Sängerin sind die tausend Kreuze Weg-Weiser zum „Du“ Gottes. Das macht sie daran deutlich, dass sie die Kreuze „sprechen“ lässt. Und das heißt ja wohl, dass es da etwas zu „hören“ gibt, oder? Zu hören ist etwas vom überwundenen Tod. Es gibt Leben statt Tod – Und wo das passiert, da ist immer wieder in der Bibel vom Licht die Rede. „Das Leben war das Licht der Menschen“, heißt es im Johannesevangelium. Auch hier im Text von Njeri Weth soll etwas „ans Licht kommen“. Es wird ans Licht wollen (wie bei einer Geburt). Es geht nicht nur um „ein“ Leben dabei – „das“ Leben ist gemeint, „jedes“ Leben (so sagt es der Text als absolute Aussage). Njeri Weth sieht in der zweiten Strophe im Kreuz das Zeichen dafür, dass der Tod weichen muss. Und wenn das der Fall ist, dann verstehe ich den Sinn des Titels „Ich fürchte nichts“.

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