/ Lied der Woche

Sonne der Gerechtigkeit (4/7)

„Sonne der Gerechtigkeit, gehe auf zu unserer Zeit“. Christian David – einer aus der Herrnhuter Brüdergemeine – schrieb diese Strophe im Jahr 1741. Wenn wir nun heute dieses Lied hören oder selbst singen, stimmt es immer noch: „Sonne der Gerechtigkeit, gehe auf zu unsrer Zeit“, gehe auf im Jahr 2017.

Christus, die Sonne der Gerechtigkeit: den brauchen wir, denn unsere Zeit ist von Ungerechtigkeit geprägt: auf vielen Ebenen, im großen wie im Kleinen. Allein der Ärger darüber – der oder die hat mehr als ich – kann den Seelenfrieden empfindlich stören. Und das ist nur der Anfang, ein winziges Beispiel.

Und nun heißt es von Christus, er ist die „Sonne der Gerechtigkeit“. Das ist nicht nur ein schönes eindrucksvolles poetisches Bild. Das schwingt auch die Hoffnung mit: Wenn Christus wiederkommt, dann wird er umfassende Gerechtigkeit wiederherstellen – ein Werk, das Menschen nicht bewerkstelligen können. Wie heißt es im Maleachibuch Kapitel 3 Vers 20:  „Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, soll aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit.“ Wie wird diese Gerechtigkeit aussehen? Keine Ahnung. Nur dass die gewisse Aussicht darauf mich zur Ruhe bringt und die Kraft der Hoffnung stärkt. 

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