/ Lied der Woche

Sonne der Gerechtigkeit (3/7)

 „Sonne der Gerechtigkeit“ – das Lied der Woche. Ein Lied, das sich in vielen Gesangbüchern findet, auch im Evangelischen und dort in zwei Versionen: neben der ursprünglichen gibt’s auch eine ökumenische. Einzelne Formulierungen sind da etwas verändert. Wenn es Sie interessiert, können Sie ja zu dem Zweck im Evangelischen Gesangbuch die Nummern 262 und 263 zum Vergleich nebeneinander halten.

Aber noch interessanter ist: das Lied, so wie es sich im Evangelischen Gesangbuch findet, ist ein Patchwork-Lied. Drei, genaugenommen sogar vier verschiedene Liederdichter aus dem 18. , 19.  und 20. Jahrhundert haben Strophen beigesteuert - und ein fünfter hat im Jahr 1932 daraus das Lied in der heute vorliegenden Form zusammengestellt. Otto Riethmüller war das. Er hat Strophen von Johann Christian Nehring, Christian David und Christian Gottlob Barth zusammengestellt. Diese Dichter haben aus unterschiedlichen Richtungen auf das gleiche Thema gesehen. Und das lautet: Gott baut in dieser Welt sein Reich. Alle Welt soll von seinem Heil erfahren. Aber da ist noch manches im Argen, gerade auch beim Bodenpersonal. Von Einheit und Einigkeit ist noch nicht so viel zu sehen. Bei dieser Ausgangslage ist das Lied eine einzige Bitte an Gott, nämlich: „Hilf uns, dass wir unseren Auftrag ausführen können. Dass wir glaubwürdig und einig sind. Damit alle Welt erfährt: In dir allein ist das Heil.“


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