/ Lied der Woche

Ich schenke euch ein neues Herz (3/7)

Gottes Versprechen an sein Bundesvolk im babylonischen Exil stehen auch im Zusammenhang mit dem, was am Ende des Buches Hesekiel über die Zukunft der Stadt Jerusalem beschrieben wird. Der Einzug von Gottes Herrlichkeit in diese Stadt ist ein Hinweis auf das Kommen des Messias. – Aber als dann der Messias Jesus kam, gab es keine große Herzensveränderung im Volk, wie man sie nach so einer Verheißung hätte erwarten können. Im Gegenteil! Der Erlöser wurde verworfen und sogar gekreuzigt. Zwar glaubten einzelne Juden und auch Nichtjuden an Jesus. Aber war das schon alles? Bis heute gilt doch, was ganz am Anfang der Bibel steht: „Der Herr sah, dass die Bosheit der Menschen auf Erden groß war und alles Denken und Trachten ihres Herzens den ganzen Tag nur böse war.“ (1.Mo 6.5; 8.21) 

Natürlich berichtet das Neue Testament von einzelnen erneuerten Menschen, z.B. von Zachäus, der vom geizigen Zöllner zum großzügigen Almosengeber wurde. Wir lesen auch von der Sünderin, zu der Jesus sagte: „sündige nicht mehr“; oder von Petrus, der vom Verleugner zum Gemeindeleiter wurde. Dramatisch war es beim  Verfolger Paulus, aus dem ein Missionar wurde. Hier wurde Gottes Versprechen, ein neues Herz zu schenken, tatsächlich erfüllt. Aber hat Gott nicht noch mehr versprochen?

Die 1. Strophe des Liedes beginnt: „Wenn aus kalten Steinen warme Herzen werden“. Das klingt wie die Beschreibung einer Herzoperation. Diese Operation kann keiner an sich selbst vornehmen. Aber Gott bewirkt das Wunder solch einer Veränderung.

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