/ Lied der Woche

Herr des Himmels menschennah (7/7)

Ein Lied und seine Bedeutung

„Herr des Himmels menschennah“ - ein Lied aus der Feder von Thea Eichholz hat uns durch die Weihnachtswoche begleitet. Ihr Staunen über Gott, über die Anstregungen, die der Herr des Himmels unternimmt, um uns Menschen nah zu kommen und uns zu helfen - das hat Thea Eichholz in die Frage gekleidet: „Wer kann es fassen, was geschah?“

Kein Lied kann das Geheimnis des Weihnachtsgeschehens lüften, kein noch so klangvolles Gedicht kann das Rätsel restlos lösen. Die Dichter und Komponisten aller Zeiten können das Geheimnis bestenfalls einkreisen und sich ihm zu nähern versuchen. Stoßen dabei unvermeidlich an Grenzen. „Gott ist im Fleische - wer kann dies Geheimnis verstehen?“, hat Gerhard Tersteegen 1731 gefragt. Eine rhetorische Frage. Niemand kann das Geheimnis ausloten. Und noch einmal ein Jahrhundert früher hat es Paul Gerhardt so ausgedrückt: „O dass mein Sinn ein Abgrund wär und meine Seel ein weites Meer, dass ich dich möchte fassen.“

Was zu Weihnachten geschah, ist ebenso gewaltig, wie es geheimnisvoll bleibt. Mit diesem Geheimnis kann man immerhin eines anfangen: Man kann es gebührend feiern.  


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