/ Lied der Woche

Als Gottes Zeit gekommen war (7/7)

„So begann die neue Zeit, Gottes Sohn hat uns befreit“. Die dritte Strophe dieses Liedes klingt wie eine Zumutung. Denn wo sieht man etwas von der neuen Zeit? Wo sieht man, dass Gottes Sohn uns befreit hat? Kriege, Hunger, Sklaverei, Verfolgung – das gibt es ja auch heute noch – und natürlich auch am Heiligen Abend. Auch Einsamkeit, Krankheit und Tod sind nicht verschwunden. 

Ja, dieser Satz mutet uns zu, dass wir die Spannung aushalten zwischen der Befreiung, die schon geschehen ist und der Vollendung, die noch vor uns liegt. Mit dem Sieg über „Schuld und Not durch sein Leiden und durch Tod“ hat Jesus den Anfang der neuen Welt begonnen. „So begann die neue Zeit“. Die Trennung von Gott ist überwunden. Jetzt kann jede Sünde vergeben werden. Jetzt kann jeder neu anfangen. Und ab jetzt führt jeder Neuanfang zur Vollendung, die kommt, wenn Er in Herrlichkeit erscheint.

In keinem anderen Bericht der Bibel wird so viel gesungen wie in den Weihnachtsberichten. Auch die Nachfolger von Jesus singen. Heute, an diesem Heiligabend in den Gottesdiensten, in Familien und Feiern wird hoffentlich viel gesungen. Wo es möglich ist, singen Christen sogar in Gefängnissen und in Straflagern. Immer nach der Grundmelodie „Christ ist erschienen, uns zu versühnen“.

Als Gottes Zeit gekommen war, hat er gehandelt. Heute ist es Zeit für die, die sich erlösen lassen, darauf zu antworten. Mit Singen, mit Dienen und durch Weitersagen, damit es noch viele hören, bis der Herr kommt. Weil Gottes Zeit gekommen ist, sagen wir: „Frohe Weihnachten!“

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