/ Lied der Woche

Wie soll ich dich empfangen (6/7)

Wie soll ich dich empfangen? Mit dieser Frage fing das Lied an. Dann bildeten einige Strophen so etwas wie ein „Lied im Lied“. In dem hat der Dichter staunend beschrieben, was das Kommen von Jesus bedeutet – für alle Menschen und für ihn persönlich.

Und kommen wir noch weiter im Lied, dann erleben wir Gerhardt als Seelsorger. Sein Wunsch ist: Mögen doch alle Menschen diese Botschaft hören und ihr Glauben schenken! Mögen sie unverzagt sein und erfahren, hier ist Hilfe und Trost und Erquickung. Es stimmt ja: Gram und Schmerz sind im Übermaß da – aber Jesus ist auch da mit seiner Hilfe. Er ist die personifizierte Hilfe. In Offenbarung 3 Vers20 heißt es: „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.“ Paul Gerhardt greift das folgendermaßen auf: „Das schreib dir in dein Herze,  du hochbetrübtes Heer, bei denen Gram und Schmerze sich häuft je mehr und mehr; seid unverzagt, ihr habet  die Hilfe vor der Tür; der eure Herzen labet  und tröstet, steht allhier.“

Und die seelsorgerliche Ermutigung von Pfarrer Gerhardt geht noch weiter. Eindringlich bittet er seine Gemeinde – und uns, die wir sein Lied hören oder singen: „Ihr dürft euch nicht bemühen  noch sorgen Tag und Nacht, wie ihr ihn wollet ziehen  mit eures Armes Macht. Er kommt, er kommt mit Willen,  ist voller Lieb und Lust, all Angst und Not zu stillen, die ihm an euch bewusst.“

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