/ Lied der Woche

Das Ja der Liebe (6/7)

Ein Lied und seine Bedeutung

„Das Ja der Liebe“ - ein Lied von Christoph Zehendner und Johannes Nitsch, eines von 13 „Fenstern zum Johannesevangelium“, so der Untertitel des Konzeptalbums „Begegnungen“ aus dem Jahr 1990. 

Zu Weihnachten geht es ja oberflächlich betrachtet darum, dass Gott Mensch wird und dabei keine Abkürzung nimmt - er fängt tatsächlich ganz vorne an, durchläuft alle Stadien des menschlichen Daseins, von der Wiege an, die in dem Fall etwas unkomfortabel ausgefallen ist. In einem neugeborenen Kind, in einem Säugling begegnet uns Gott. Das ist richtig, das ist die Wahrheit - aber es ist nicht die ganze Wahrheit. 

Am Anfang des Johannesevangeliums wird die Weihnachtsgeschichte etwas anders erzählt als bei Lukas und Matthäus: Der Evangelist Johannes schildert nicht, was zu Weihnachten geschehen ist, sondern was es bedeutet. Wozu ist Gott Mensch geworden, wozu ist er uns in Jesus, dem Sohn der Maria, begegnet? Damit wir selbst Kinder werden können. Seine Kinder. Gottes Kinder. 

Christoph Zehendner hat das im Refrain des Liedes auf die Formel gebracht: „Wer seinem Ja der Liebe glaubt, wird Gottes Kind.“


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