/ Lied der Woche

Herr, lehre uns, dass wir sterben müssen (7/7)

In allen Strophen unseres Wochenliedes ist von Brücken die Rede: von den zerbrechlichen, selbstgezimmerten Brücken unseres Lebens; von der Brücke ins Leben und von der Brücke zum Leben. Und in der vierten Strophe heißt es, dass der Herr selber diese Brücke ist. Wer in der Bibel nach dem Wort Brücke sucht, wird es nicht finden, denn damals, als die Bibel geschrieben wurde, gab es wahrscheinlich nur wenige Brücken. Es gab Wege und Straßen, um getrennte Orte oder Länder zu verbinden. Deshalb sagte Jesus Christus damals über sich: „Ich bin der Weg (und die Wahrheit und das Leben) – niemand kommt zum Vater, denn durch mich.“ (Joh. 14,7)

Ich denke, dass noch deutlicher als mit dem Wort "Wege" mit "Brücken" eine Verbindungsfunktion ausgedrückt werden kann. Brücken verbinden getrennte Ufer oder sie überbrücken Abgründe. Heute würde Jesus vielleicht so sagen: „Ich bin die Brücke – niemand kommt auf die andere Seite zu Gott, außer über mich.“ Wir Menschen sind getrennt von Gott. Der Abgrund, der uns von ihm trennt, heißt in der Sprache der Bibel Sünde. Die einzige Brücke über diesen „Sund“ hat Gott für uns gebaut. Es ist Jesus, der für uns am Kreuz gestorben ist. Das ist das Evangelium, die frohe Botschaft in diesem Lied. Mit diesem Lied „Herr lehre uns, dass wir sterben müssen“ bitten wir darum, dass Jesus uns über diese Brücke führt, die er selber für uns sein will. Seine Einladung dazu gilt!

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