/ Lied der Woche

Herr, lehre uns, dass wir sterben müssen (6/7)

Ich hörte vor einigen Tagen sinngemäß diesen Satz: „Wir werden geboren, um zu sterben, und wir sterben, um zu leben.“ Die Wahrheit der ersten Aussage ist eigentlich unstrittig, denn unser Sterben begann gleich nach unserer Geburt mit dem Absterben der ersten Zellen in unserem Körper. „Wir werden geboren, um zu sterben“ heißt auch, dass am Ende des Lebens für alle der Tod kommt – jedenfalls so lange, bis Jesus wiederkommt.

Aber der Satz geht weiter: „Wir sterben, um zu leben“. In der dritten Strophe haben wir schon von der Brücke zum Leben gesungen. Das Ziel unseres Lebens ist Leben. Und unser Sterben ist die Brücke zum Leben. Nicht automatisch. Aber Jesus, der von sich sagte „Ich bin das Leben“ will für uns diese Brücke zum Leben sein.

Unser Lied ist kein Trauergesang, sondern eine Ermutigung, sich nun fröhlich dem neuen Tag mit seinen Aufgaben zuzuwenden. Denn Gott schenkt unserem Leben und unserer Arbeit eine ewige Bedeutung. Ich lese dazu auszugsweise die letzten Versen von Psalm 90 (V. 15-17): „Erfreue uns nun wieder… Zeige deinen Knechten deine Werke und deine Herrlichkeit ihren Kindern… sei uns freundlich und fördere das Werk unserer Hände für uns. Ja, das Werk unserer Hände wollest du, Herr, fördern!“

Mein Mut-mach-Satz heißt deshalb: „Wir leben mit Jesus, um zu leben – um ewig zu leben.“

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