/ Lied der Woche

Herr, lehre uns, dass wir sterben müssen (3/7)

„Herr, lehre uns, dass wir sterben müssen, dass Brücken brechen, denen wir vertraut." Ein Freund von mir kam einmal von der Beerdigung eines sehr reichen Mannes zurück und sagte: "Mir ist dort wieder klar geworden, dass man nichts mitnehmen kann."

Dass man nichts mitnehmen kann: keinen Besitz, keine Häuser, keine Sicherheiten, keinen Wohlstand, keinen Erfolg und keinen Ruhm. Alles das, worauf wir uns gern verlassen würden, sind „zerbrechende Brücken“, wie es im Liedtext heißt. – Und im Psalm 90 klingt diese Erkenntnis so: „Du lässt die Menschen dahinfahren wie einen Strom, sie sind wie ein Schlaf, wie ein Gras, das am Morgen noch sprosst, das am Morgen noch blüht und sprosst und das abends welkt und verdorrt.“ (V 5-6)

Das zu erkennen und auch auszusprechen ist keine böse Drohung, die uns die Freude am Leben verderben will. Nein, es ist vielmehr die realistische Erkenntnis, dass unsere Zeit auf dieser Erde begrenzt ist. Es wäre töricht und verantwortungslos, das zu ignorieren. Deshalb formuliert der Dichter unseres Liedes sein Gebet so: „Herr, weise uns, eh wir gehen müssen, zum Leben die Brücke, die du uns gebaut.“  Diese Brücke zum Leben ist Jesus Christus, den Gott aus Liebe in diese Welt gesandt hat, damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben.

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