/ Lied der Woche

Herr, lehre uns, dass wir sterben müssen (1/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

„Herr, lehre uns, dass wir sterben müssen“ – Ist das wirklich ein geeignetes Aufwachlied für eine Morgensendung des ERF? – Ich will kurz erklären, was mich dazu bewogen hat, dieses Lied auszuwählen: Die Eingangszeile bezieht sich auf den 12. Vers von Psalm 90: „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen“. Dieser Satz geht dann weiter mit: „auf dass wir klug werden.“ Klug zu werden ist etwas, was sich wahrscheinlich alle wünschen. Und wer dafür betet, betet auch dafür, offene Augen und wache Sinne zu bekommen. Das passt an jedem neuen Morgen und für jeden neuen Tag.

Meine zweite Überlegung war die, dass Christen am Ende des Kirchenjahres den Ewigkeitssonntag feiern. Viele erinnern sich an diesem Tag noch einmal an Verstorbene. Gleichzeitig freuen sie sich darüber, dass Jesus Christus wiederkommen wird. Darauf warten wir. Diese Hoffnung auf Gottes neue Zukunft kann uns mehr als alles andere in der Trauer trösten. Und diese Hoffnung ermutigt uns auch dazu, die Aufgaben jedes neuen Tages anzupacken. Deshalb denke ich, dass das neue Wochenlied im doppelten Sinne auch ein Morgenlied ist: Als Gebet um Klugheit und wache Sinne für den Tag und als Ausdruck dafür, dass wir auf den ewigen Morgen warten und hoffen. Zu diesem Morgen der Ewigkeit hat der Herr schon die Brücke gebaut, so heißt es in der ersten Strophe des Liedes.

In unserer Aufnahme wird das Lied von Carola Laux zusammen mit dem Chor „Time to Sing“ gesungen.


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