/ Lied der Woche

Ein feste Burg ist unser Gott (7/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

„Ein feste Burg ist unser Gott“. Nicht nur der Text, sondern auch die Melodie ist von Martin Luther. Und da muss man sagen: Alle Achtung - das hat er richtig gut gemacht. Vor allem der Anfang; dass die Melodie so mit markanten Tonwiederholungen in der Höhe anfängt - das ist wie ein Blick auf eine befestigte Burg in der Höhe. Die rhythmische Belebung im mittleren Teil, der schrittweise Gang von ganz oben nach ganz unten am Schluss der Melodie. Da steckt eine reizvolle Dynamik drin.

In der ursprünglichen Melodieform ist dieses dynamische Element stark ausgeprägt; später hat man es ein bisschen rhythmisch glattgebügelt - so wird es in der Aufnahme hier im Lied der Woche gesungen. Wie auch immer: Dieses Lied „Ein feste Burg“ ist sowohl vom Text wie auch von der Melodie her ein faszinierendes Lied. Da verwundert es nicht, dass viele Komponisten es bearbeitet haben. Im Berliner Jubal Verlag ist vor einigen Jahren eine Zusammenstellung von Bearbeitungen herausgekommen - hier nur ein paar wenige Komponisten, die sich dieses Liedes angenommen haben. Da wären Johann Sebastian Bach und Otto Nicolai zu nennen, Wihelm Kienzl und Richard Wagner, Georg Philipp Telemann und Giacomo Meyerbeer, Siegfried Karg-Elert und Roger Wiliams. Und Richard Strauß und Felix Mendelssohn-Bartholdy dürfen natürlich auch nicht vergessen werden.

Was für ein Lied, was für ein Text, was für eine Melodie - als Lied der Woche geht es jetzt zu Ende. Aber das Reformationsjubiläum kommt ja erst noch...


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