/ Lied der Woche

Ein feste Burg ist unser Gott (6/7)

„Ein feste Burg ist unser Gott“ - die Reformationshymne schlechthin. Ich vermute mal, dass wir dieses Lutherlied in einem Jahr, wenn dann das große Reformationsjubiläum auf dem Programm steht, nicht mehr aus dem Ohr kriegen werden.

Am 31. Oktober 2017 wird es genau 500 Jahre - ein halbes Jahrtausend - her sein, dass der Mönch Martinus seine 95 Thesen wider den Ablasshandel an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg geheftet hat. Das sollte der Auftakt zu einer theologischen Diskussion sein - und wurde der Beginn einer Bewegung, die die Welt in vieler Hinsicht gründlich umgekrempelt hat.

Das Lied „Ein feste Burg“ gibt eine Ahnung davon, wie real Luther die heilsgeschichtliche Auseinandersetzung zwischen Gott und Teufel sah. Wenn wir heute sein Lied singen, ist es so, als ob uns damit der Vorhang für einen Spalt weit geöffnet wird. Für einen Moment bekommen wir etwas mit von dem Kampf, der in der unsichtbaren Welt tobt. Aber aus jeder Note des Liedes tritt die Zuversicht hervor: Jesus Christus ist der Sieger - der Herr Zebaoth, es ist kein anderer Gott. Er behält das Feld und das Reich muss uns doch bleiben. 

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