/ Lied der Woche

Ein feste Burg ist unser Gott (4/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

„Ein feste Burg ist unser Gott“ - unser Lied durch die Woche rund um den Reformationstag. In der ausgewählten Aufnahme mit Heiko Bräuning und einem Kinderchor werden nur drei von vier Strophen gesungen.

Irgendwie ist es ja unseren Ohren auch eine Zumutung, wenn es in der vierten Strophe heißt: „Nehmen sie den Leib, Gut, Ehr, Kind und Weib: lass fahren dahin, sie haben's kein Gewinn, das Reich muss uns doch bleiben.“ Wer mag das gerne singen?

Aber es lohnt ein genauerer Blick auf den Text und die Erfahrungen, die darin widergespiegelt sind. Denn sie sind heute aktueller denn je. Zu Luthers Zeit waren es die konfessionellen Streitigkeiten, die  für diejenigen, die auf der falschen Seite standen, Verfolgung und Verachtung und Einkerkerung und sogar Tod bedeuten konnten. Heute werden weltweit Christen um ihres Glaubens willen verfolgt und getötet. Was hilft ihnen in ihrer Bedrängnis? Was hilft ihnen durchzuhalten und nicht aufzugeben? Was macht ihnen Mut, was stärkt ihren Glauben?

Es ist das gleiche, was auch Luther kraftvoll in seinem Lied proklamiert hat, nämlich die Gewissheit: „Er - Gott - ist bei uns wohl auf dem Plan“. Und „das Reich muss uns doch bleiben.“ 


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