/ Lied der Woche

Manchmal, mein Gott (4/7)

Gedanken wie Vagabunden. Wir kennen es auch im Zusammenhang mit Landstreichern und Obdachlosen. Mir gefällt diese Beschreibung für die Gedanken, die den Glauben bedrohen und gefährden. Wie Vagabunden gehen sie oft eigene Wege, scheren sich nicht um das, was man denkt, lassen sich nicht einbinden in das geordnete Miteinander. Darf ich das mal zuspitzen? Die vagabundierenden Gedanken halten sich nicht an das, was in schlauen christlichen Büchern, Dogmatiken und Glaubenslehrsätzen steht. Loyalität ist ihnen fremd. Sie gehen ihre eigenen Wege. Und die können wegführen von der Liebe und vom Glück zwischen Gott und uns. Gedanken wie Vagabunden. Sie nähren sich von allem, was sie finden und ihnen nützt. 

Dabei sind es glitzernde Gedanken. Sie faszinieren. Sie blenden. Und täuschen einen Wert vor, den sie nicht haben. Sie sind Staub – und kommen als glitzernde Edelsteine daher. Dieses Lied ist kein Plädoyer für das Abschalten des Gehirns, wenn es um den Glauben geht. Aber es ist ein Plädoyer für die Spannung zwischen Glauben und Denken. Eine Spannung, die Angst machen kann. Dieses Lied der Woche spricht vor Jesus über diese Angst.

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