/ Lied der Woche

Manchmal, mein Gott (2/7)

Dieses Lied ist ein Gebet. Eines aus der Tiefe des Herzens. Angst, Liebe, Glück sind die Stichworte. Diese drei gehören zu den stärksten Gefühlen. Angst um die Liebe. Angst um das Glück. Angst um die Liebe von Gott zu mir und von mir zu Gott. Angst um das Glück zwischen uns beiden. Dieses Lied ist ein Gebet. Ein ehrliches, das von der Angst spricht. Es ist ein moderner Psalm, denn die Gebete des Alten Testaments geben auch der eigenen Angst Worte. Machen das Bedrückende hörbar und das Unsichtbare sichtbar. Ein poetischer Text, der auf die harte Wirklichkeit der starken Gefühle trifft. 

Aber was bedroht nun die Liebe und das Glück des Glaubenden? Von welcher Seite droht Gefahr? Es sind die Gedanken! Das aufgeklärte Denken sowohl der 70er Jahre als auch von heute. Diese Gedanken klingen so: Wir brauchen Gott als Hypothese nicht mehr, um die Welt zu erklären. Und wir brauchen ihn erst recht nicht mehr, um unser Leben zu leben. Die Frage nach Gott ist im täglichen Leben nicht mehr relevant. Und diese Gedanken klingen auch so: Ich bin zu unbedeutend für einen bedeutenden Gott. Gott kann an mir kein Interesse mehr haben, wenn er mich mit meinen Schwächen und meinem Versagen kennt. Halten wir diese Gedanken aus! Und den Kampf zwischen den Gefühlen und den Gedanken.

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