/ Lied der Woche

Am Anfang unsrer Wege (4/7)

Ein Lied und seine Bedeutung

Martin Luther hat es als gute Übung erkannt und so weitergegeben: Es ist gut sich am Morgen klarzumachen: Ich gehöre Gott. Und zu sagen: „Das walte Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist! Amen.“ Will sagen: Er ist der Bestimmer. Im anschließenden Glaubensbekenntnis wird das entfaltet und bekräftigt, das Vaterunser danach ist die vertrauensvolle Anrede an Gott. Und mit diesen Worten kann man weiterbeten:

Ich danke dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, deinen lieben Sohn, dass du mich diese Nacht vor allem Schaden und Gefahr behütet hast, und bitte dich, du wollest mich diesen Tag auch behüten vor Sünden und allem Übel, dass dir all mein Tun und Leben gefalle. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, dass der böse Feind keine Macht an mir finde. Amen.

Als dann mit Freuden an dein Werk gegangen und etwa ein Lied gesungen oder was dir deine Andacht eingibt. Das empfiehlt Martin Luther.


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