/ Lied der Woche

Wenn ich erwache, bist du da, mein Gott (7/7)

„Wenn ich erwache, bist Du da mein Gott“. Darüber freute sich auch schon David, z.B. in Psalm 3 (Vers 6): „Ich liege und schlafe und erwache, denn der Herr hält mich.“ Und er vertieft das in Psalm 63, indem er beschreibt, wie ihm sowohl beim Schlafen als auch beim Erwachen Gottes Nähe bewusst ist: „Wenn ich mich zu Bette lege, so denke ich an dich, wenn ich wach liege, sinne ich über dich nach. Denn du bist mein Helfer und unter dem Schatten deiner Flügel frohlocke ich.“

Aber damit hat uns Gott die Verantwortung dafür, wie wir einen neuen Tag beginnen, nicht abgenommen. Denn ob und wie wir Gottes Nähe erleben, hängt auch davon ab, was wir als Erstes an uns heran lassen.

Gott will uns am Morgen in der Stille begegnen. Psalm 46 sagt (Vers 11): „Seid still und erkennt, dass ich Gott bin.“ Und Psalm 62 (Vers 2): „Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft. Denn er ist mein Fels, meine Hilfe, mein Schutz, dass ich gewiss nicht fallen werde.“

Ich will noch auf den Schluss der vierten Strophe unseres Liedes hinweisen: „Du schickst uns in die Welt und willst mit uns gehn, dass noch viele dein Wort verstehn.“ Jesus hat im Missionsbefehl seinen Jüngern versprochen, immer bei ihnen zu sein, wenn sie diesen Auftrag ausführen. „Du bist da“ – das ist keine Versicherung für ein kuscheliges Ausruhen. Sondern: „Du bist da“ – deshalb können wir uns in die Welt und an die Arbeit für diesen Herrn senden lassen. Eine aufregende Herausforderung!

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