/ Lied der Woche

Wenn ich erwache, bist du da, mein Gott (6/7)

Ein Lied und seine Bedeutung

„Du bist da, jeden Tag, jede Nacht bist du da. Wenn ich rufe, bist du mir nah“. Längst nicht alle Menschen können das so sagen, längst nicht alle glauben an Gott, an seine Gegenwart und sein Handeln in der Welt. Auch dazu gibt es schon Hinweise in den Psalmen. So fragt Psalm 91 (Vers 11): „Wer glaubt´s aber, dass du so sehr zürnst und wer fürchtet sich vor dir in deinem Grimm?“ Und Psalm 92 (Vers 7) klingt noch weniger schmei-chelhaft: „Herr, wie sind deine Werke so groß! Deine Gedanken sind sehr tief. Ein Törichter glaubt das nicht und ein Narr begreift es nicht.“ 

Unser Lied der Woche sagt in der vierten Strophe, dass es nicht von unserem Glauben abhängt, ob Gott da ist oder nicht: „Wenn wir nicht glauben, bist du trotzdem da und führst die Welt nach deinem Plan. Dich haben wir uns ja nicht ausgedacht. Nein, du hast uns gemacht.“

Das heißt, wenn wir nicht glauben, liegt das nicht an Gott, sondern an unseren verkehrten Vorstellungen über ihn und über seine Welt. Wir müssen unser Denken hinterfragen und dabei sehen, dass Er der ganz andere und gleichzeitig der ganz nahe Gott ist. Nicht wir, sondern Er ist der Schöpfer, Lenker und Mittelpunkt des Universums. Darüber können wir nur staunen und uns dann über seine Gegenwart freuen.


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