/ Lied der Woche

Wenn ich erwache, bist du da, mein Gott (2/7)

In der ersten Strophe unseres Wochenliedes heißt es: „Du öffnest mir den neuen Tag. Du weißt, woher ich komme, kennst den Sinn weshalb ich leb´ und bin.“ Wir müssen die Tür des neuen Tages nicht selbst aufstoßen. Gott öffnet sie für uns und führt uns selbst in den Tag hinein. Meistens tut er das leise und als stille Einladung: „Tritt ein in das, was ich heute für dich vorbereitet habe. Ich weiß, wo du herkommst, ich kenne deine Vergangenheit und zeige dir nun den Sinn und meinen Plan für dich.“ Die Antwort darauf formuliert der Liedtext so: „Herr, du bist da. Du gehst mit mir auch die steilen und schweren Wege, führst jeden Schritt und trägst meine Lasten mit.“

Ganz ähnlich klingt es auch im Psalm 139: „Herr, du erforschst mich und kennst mich. Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne. Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege.“

Und wenn nachts der Schlaf trotz Müdigkeit unterbrochen wird durch unruhige Gedanken, Sorgen oder Schmerzen? Oder wenn uns der Blick auf die Anforderungen des neuen Tages bedrückt? – Auch dann lädt Gott dazu ein, ihm zu vertrauen, dass Er trotz allem da ist. Die Freude darüber wollte ich mit den harmonischen Wendungen gegen Ende des Liedes ausdrücken.

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