/ Lied der Woche

Was ist deine Vision? (3/7)

„Was ist deine Vision?“ Im englischsprachigen Originaltext von Ingemar Olsson geht es in der zweiten Strophe um das allgemeine Unbehagen und die verbreitete Unsicherheit über den Kurs, den die Menschheit gegenwärtig steuert. Zitat: „Manche Leute behaupten, dass wir in einer Sackgasse stecken. Wir versuchen alles, um zu gewinnen, aber wir sind auf der Verliererstraße. Eine neue Option muss her, eine Alternative. Die Vision eines neuen, anderen Weges eben.

Andreas Malessa hat bei der Übertragung des Textes ins Deutsche genau hier angesetzt: „Wir fordern lauthals einen Lebensstil, der eine Chance lässt für die Welt.“ - Da sind sich die meisten Menschen einig - wir sind auf dem Holzweg, wir riskieren die Lebensgrundlagen des Planeten, wir können nicht einfach bedenkenlos so weitermachen wie bisher. „Doch von dem hohen Anspruch bleibt nicht viel“, heißt es in der nächsten Zeile - „Wir tun ja doch, was uns gefällt.“ Das ist unser Dilemma: Wir wissen sehr wohl, was wir tun und was wir stattdessen tun müssten - allein, das tun wir nicht. Und das ist kein neues Phänomen, so hat die Menschheit auch schon vor zig Generationen getickt. Wer's nicht glaubt, möge mal nachlesen im Römerbrief des Apostels Paulus, da steht es schwarz auf weiß: „Das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich.“

Wir brauchen in der Tat eine neue Vision, einen anderen Weg. Und diese neue Vision, diesen anderen Weg gibt es tatsächlich. Davon handelt das Lied.

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