/ Lied der Woche

Tröste deine Menschen (6/7)

Viele Menschen brauchen Trost – aber nicht im Sinne von „ist doch nicht schlimm, wird schon wieder“. Sondern in der Weise, dass sie einen Ausweg aus ihrer derzeitigen Lage erkennen oder ahnen, eine weiterführende Perspektive, einen Sinn, der Entlastung schafft. Tröster sind also gebraucht, aber recht trösten kann nur jemand, der selbst – am eigenen Leibe sozusagen – diese Erfahrung gemacht hat, der weiß, wie sich das anfühlt, wie das funktioniert, getröstet zu werden.

Angesichts des Leides – und der Trost-Notwendigkeit! – stellt sich die Frage und sie darf auch gestellt werden: Wo ist Gott? Die Antwort, die im Lied auf diese Frage gegeben wird, ist erst einmal nur ein Angebot. Man muss sich auf sie einlassen und sie annehmen. Die Antwort lautet: „Wohl dem, der ihn, Gott, erkennt im Leid.“ Denn Jesus Christus war nicht nur wahrer Gott, sondern auch wahrer Mensch. “Er hungert, klagt und schreit, teilt unser Schicksal bis zum Tod“.

Wohl dem – und hierin ist der Trost verborgen – der im eigenen und fremden Leid den mitleidenden Jesus erkennt.

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