/ Lied der Woche

Aber der Herr ist immer noch größer (5/7)

„Mach dir keine Sorgen“ – dieser leicht gesagte Satz klingt wie eine Antwort auf die vierte Strophe unseres Wochenliedes, in der es um die Wellen der Sorge geht.

Sorgen gehören zum Alltag. Gegen Vieles, was uns Sorgen macht, schließen wir Versicherungen ab: Krankheit, schlechte Zähne, Unfälle, Diebstahl, Berufsunfähigkeit, Arbeitslosigkeit, Wasser- oder Feuerschaden usw., usw. Versicherungsgesellschaften leben von den Sorgen der Menschen. Und Politiker sagen, dass sie die Sorgen der Menschen ernstnehmen wollen. So liegt also der Text von den „Wellen der Sorge“ ganz im Trend.

Im Neuen Testament, im 1. Petrusbrief, heißt es im Hinblick auf Gott: (1. Petr. 5,7) „Alle eure Sorgen werft auf ihn! Er sorgt für euch“. Bei Gott sind unsere Sorgen noch besser aufgehoben als bei Versicherungen oder bei Politkern.

Einen besonders wichtigen Rat hat Jesus in der Bergpredigt gegeben: (Mt. 6,25) „Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet, auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet.“ – Damit sagt Jesus: Es gibt Wichtigeres als die Sorgen um das vergängliche Leben.

Viele Menschen in der westlichen Welt machen sich um dieses Wichtigere aber gar keine Sorgen mehr. Sie denken nicht darüber nach, wo sie einmal die Ewigkeit verbringen werden. „Darüber mache ich mir keine Gedanken“ sagte mir eine 91jährige Frau. Dabei hat der Herr, der immer noch größer ist, doch schon dafür gesorgt, dass wir in Ewigkeit bei ihm sein können, wenn wir Ihm heute vertrauen.

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