/ Lied der Woche

Aber der Herr ist immer noch größer (3/7)

Ein Lied und seine Bedeutung

„Wellen der Schuld überrollen mich“ – darf man heutzutage überhaupt noch so über Schuld reden? Werden uns Schuldgefühle nicht in gutgemeinten Songs oder Vorträgen ausgeredet?

In Psalm 32 ist zu lesen: „Als ich meine Schuld verschweigen wollte, verschmachteten meine Gebeine durch mein tägliches Klagen. Denn deine Hand lag Tag und Nacht schwer auf mir, dass mein Saft vertrocknete, wie es im Sommer dürre wird. Darum bekannt ich dir meine Sünde und meine Schuld verschwieg ich nicht. Ich sprach: Ich will dem Herrn meine Übertretungen bekennen. Da vergabst du mir die Schuld meiner Sünde.“ (Ps. 32, 3-5) Hier wird es gesagt: Schuld kann mich überrollen. Sie kann bedrücken und blockieren und zwar solange, bis ich sie vor Gott bekenne. Aber dann gibt es Vergebung und Befreiung von dieser schweren Belastung.

Gottes Umgang mit Schuld ist größer als ein freundliches oder nettes: „Es war ja nicht so schlimm, ich bin dir wieder gut.“ Nein, er hat die Voraussetzung für einen echten Schuldenschnitt geschaffen. Dieser Begriff, der im weltlichen Sprachgebrauch inzwischen selbstverständlich geworden ist, bedeutet eigentlich Vergebung. An der  Vergebung, also am Schuldenschnitt, werden die Wellen der Schuld zerbrechen.


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