/ Lied der Woche

Nun kommt das große Blühen (5/7)

Nun kommt das große Blühen: Die deutsche Version von Maria Lohuus, die hier als Lied der Woche erklingt, hat vier Strophen - das schwedische Original dagegen sechs. Um was es in den Strophen vier und fünf geht, werden wir also an dieser Stelle nicht erfahren. Aber die letzte ist in beiden Versionen tatsächlich die letzte und bindet den Sack zu:

Välsigna årets gröda Och vattna du vårt land.
Giv oss nödtorftig föda, Välsigna sjö och strand.
Av himlen drype fetma, Bespisande vår jord,
Och flöde nådens sötma Till oss av livets ord.

„Des Jahres Saat behüte, gib Regen unserm Land; speis uns durch deine Güte und segne See und Strand. Des Tages Müh versüße, segn' uns die Abendstund. Des Lebens Quelle fließe aus deines Wortes Grund.“ Vier Zeilen, in denen so viel drin ist, was Gott anbefohlen wird, weil der Mensch es letztlich nicht machen kann: Dass die Saat aufgeht und Frucht bringt und dass es nicht zu viel und nicht zu wenig regnet; überhaupt dass genug Nahrungsmittel da sind und See und Strand gesegnet, bewahrt bleiben - und von denen hat Schweden ja unendlich viel. Dass das Tagewerk Freude macht und gelingt und auf einen guten Tag ein guter Abend und eine ruhige friedliche Nacht folgt. Und dass das Fundament des Lebens stimmt: Gottes Wort, die Quelle des Lebens. Das alles schenke uns Gott in seiner Güte.

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