/ Lied der Woche

Nun kommt das große Blühen (3/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

„“Nun kommt das große Blühen, die schöne Sommerzeit“. Wer mag da nicht an Paul Gerhardts Sommerlied denken „Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben.“ Wenn ein Mensch aus dem vielleicht dunklen und kühlen Haus hinaus in die warme und helle, die freundliche Natur tritt, dann sollte er, so die Empfehlung des Liederdichters, nicht nur Hut und Stock nehmen. Er sollte auch - was keine Selbstverständlichkeit ist - sein Herz mitnehmen: offene Sinne und ein offenes Herz, hinter all den Gaben auch ihren  Geber, den Schöpfer wahrzunehmen.

Der Dichter Paul Gerhardt beschreibt in seinem Sommerlied in vielen Strophen und mit bewegten und bewegenden Bildern die Vielfalt des Geschaffenen. In unserem schwedischen Sommerlied geht es knapper zu. Vier Strophen haben wir in der deutschen Version: In der ersten Strophe gehts um die Freude daran, dass die Wärme des Sommers alles aufweckt und zur Entfaltung und zum Leben bringt. In der zweiten Strophe gibts etwas zu sehen: Blumen, Äcker, Kräuter und Wälder. Und in der dritten Strophe gibts etwas zu hören: den Gesang der Vögel. Was auch immer geschieht in der schönen Freudenzeit namens Sommer: Alles ist Grund, dem Schöpfer dafür zu danken. Weil alles ein Hinweis darauf ist, wie der Schöpfer für das Geschaffene sorgt und es nährt.


Ihr Kommentar

Die E-Mail wird nicht veröffentlicht.
Alle Kommentare werden redaktionell geprüft. Wir behalten uns das Kürzen von Kommentaren vor. Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht.

Cookies helfen uns, Ihr Benutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie unseren Datenschutz und Cookie Richtlinien sowie der Speicherung von Daten im Rahmen des EU-US Privacy Shield zu. Mehr erfahren