/ Lied der Woche

Geh in Gottes Frieden (6/7)

Gestern habe ich von der Gewissheit gesprochen, die wir brauchen, dass Gott durch seinen Sohn Jesus Christus auch in schwierigen Zeiten bei uns ist. Gewissheit beinhaltet das Wort „Wissen“. Und „Wissen“ hat mit „Denken“ und unserem Kopf zu tun. Nun gehört es aber zu unserem Leben, dass unser Kopf und unser Denken wichtig, aber nicht alles ist. Zu unserem Denken kommt immer unser Fühlen. Viel wird darüber geforscht, was zuerst kommt, was wichtiger ist – und wie sich Denken und Fühlen jeweils beeinflussen.

In der Praxis unseres Lebens scheint das Gefühl der mächtigere Teil von beiden zu sein. Irgendwie scheint es nichts zu nützen, im Kopf zu wissen, dass Gott an unserer Seite und unsere Hand in seiner liegt, wenn ich es nicht spüre. Wenn mein Wanken, mein Fallen und meine Mutlosigkeit meine Gefühle dominieren. Ruthild Wilson bringt es auf den Punkt: „Wenn ich nicht mehr fühl, dass du mich liebst und du meine Zweifel mir vergibst.“ Solche Momente gibt es. Und sie sind manchmal deutlich länger, als uns lieb ist. Solche Momente tun weh, weil eine Liebesbeziehung ohne Gefühl auf Dauer nicht geht. Auch nicht die Liebesbeziehung zwischen Gott und seinen Menschen. 

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