/ Lied der Woche

Du kennst die Tage (7/7)

"Du kennst die Tage, Nächte, unsre Stunden. Wir sagen Dank, denn du, Gott, schenkst uns Zeit." Gott schenkt die Zeit. Er setzt ihren Rahmen. Er bestimmt den Anfang und das Ende und zwischendurch, ja, da haben wir den Eindruck, er greift richtungsweisend in unser Leben ein - und wir hören es als seine Antwort auf unsere Frage, wo es mit uns hingehen soll.

Und in diesem weiten Land namens Zeit sind wir Menschen nun unterwegs, bin ich unterwegs. Und ich leide vielleicht darunter, dass ich Chancen verpasse und Fristen versäume - und bin beglückt, wenn in mir der Traum lebendig wird: Es gibt noch Hoffnung für diese Welt - und ich kann dabei mithelfen, dass sie's erfährt. Um Gottes Willen und mit Gottes Hilfe.

"Du kennst die Tage, Nächte, unsre Stunden." So hat Christa Atten im Jahr 2008 formuliert. Was in der Apostelgeschichte Kap. 17 Vers 28 steht, beschreibt es ähnlich: "In ihm leben und sind wir, solange er will". Diesen Vers hat Johann Sebastian Bach aufgegriffen; er findet sich in einer Kantate, die genau 300 Jahre vor unserem Lied entstanden ist. Der Titel ist wie ein Bekenntnis: "Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit." Darin steckt die Einladung, in der Gegenwart Gottes zu leben. Denn das bedeutet: in der allerbesten Zeit! 

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