/ Lied der Woche

Du kennst die Tage (4/7)

Die Zeit ist ein Geschenk. Und Gott hat uns unseren Zeitrahmen - das Leben - geschenkt. Und dazu die Freiheit, unsere Zeit selbst einzuteilen und sinnvoll zu nutzen. Er bestimmt den  Anfang und das Ende. Dazwischen haben wir jedoch immer wieder den Eindruck: er greift richtungsweisend in unser Leben, in unsere Zeitgestaltung ein. Und er schenkt heilsame Rhythmen.

Wie gut, dass es Tag UND Nacht gibt. Der Tag  ist oft genug - wie es im Lied heißt - von Hektik, Eile, Hast bestimmt. Von vielen, zu vielen Dingen, die zu tun sind. Von erhöhtem Tempo, das Leib und Seele ermüdet. Die Nacht dagegen ist die Zeit der Ruhe „von des Tages Last“. Aber wessen Körper, wessen Seele Ruhe braucht, der soll nicht bis zur Nacht warten. Loslassen, einfach verweilen: auch dafür ist die Zeit da und will bewusst genutzt werden.

„Du kennst die Tage, Nächte, unsre Stunden. Wir sagen Dank, denn du, Gott, schenkst uns Zeit.“ Ja, so ist es. Und nur er hat die Antwort auf die Frage, wieviele Jahre, Tage und Sekunden er für uns noch bereit hält. Allein: Auch wir haben Verantwortung für unsere Zeitgestaltung - für eine Balance zwischen Wachen und Schlafen, Schaffen und Ruhen. Zu unserer Freiheit gehört auch, Verantwortung für unser Leben zu übernehmen.

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