/ Lied der Woche

Wach auf, du Geist der ersten Zeugen (4/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

Schon das erste „Wach auf“ dieses Liedes erklingt mit einer großer Dringlichkeit, die sich durch alle Strophen hindurchzieht. Die Zeit drängt. Deshalb soll das Feuer bald entbrennen (Str. 2), die „Hilfe soll uns eilend widerfahren“ (Str. 4). Es soll „bald vor Abend licht“ werden und der „Himmel bald aufreißen“ (Str. 5).

Es geht auch um eine weltweite Ausbreitung des Wortes. Das Feuer Gottes soll „in alle Lande“ gehen. Es soll sich an „allen Orten“ und auf dem „weiten Erdenkreis verbreiten“ (Römer 10,18). 

Wer so dringend betet, kann es sich nicht gleichzeitig auf den Zuschauerplätzen bequem machen. Denn wer den Herrn der Ernte darum bittet, dass er Arbeiter in seine Ernte schickt, muss damit rechnen, dass er oder sie auch selbst gesendet wird. Wer für Nachbarn, Kollegen oder Freunde betet, soll ihnen vielleicht selbst vom eigenen Glauben erzählen. Vielleicht sagt Jesus auch zu uns: „Gern will ich dich senden. Besorg dir mal das Infomaterial vom ERF oder andere Verteilschriften (oder eine CD) und gib es weiter.“

Auch wenn wir für andere Völker und Länder beten, müssen wir uns darauf gefasst machen, dass Jesus uns selbst für einen Dienst oder einen Kurzeinsatz im Ausland beauftragt. „Die Ernte ist groß, die Zahl der Knechte klein“. Vielleicht schickt er Sie oder mich auch zu Ausländern in unserem Land. Viele gute Schriften in anderen Sprachen eignen sich zum Weitergeben. Und wir können uns so in die große Schar der Evangelisten einreihen.


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