/ Lied der Woche

Zieh ein zu deinen Toren (5/7)

Zu Pfingsten ist der Heilige Geist ausgegossen worden - ganz spektalulär ist er in Gestalt von Feuerzungen über die Menschen seinerzeit in Jerusalem gekommen. Aufgeschrieben ist das am Anfang von Apostelgeschichte 2 (1 -4):

"Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an "einem" Ort beieinander. Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, nd sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen,  wie der Geist ihnen gab auszusprechen."

An einem Ort beieinander ... und Zungen, wie von Flammen zerteilt ... das fällt mir  auf. Denn es findet sich auch in einer Strophe von Paul Gerhardt Pfingstlied. Da heißt es: "Du bist ein Geist der Liebe, ein Freund der Freundlichkeit, willst nicht, dass uns betrübe Zorn, Zank, Hass, Neid und Streit. Der Feindschaft bist du feind, willst, dass durch Liebesflammen sich wieder tun zusammen, die voller Zwietracht seind ... oder sind."

Ein Blick ins eigene Herz, in die Familie und  Gemeinde, in die Geschichte der Kirche zeigt: Es braucht dringend diesen göttlichen Geist der Liebe, der ein Freund der Freundlichkeit und ein Feind der Feindschaft ist. Ja, es braucht Liebesflammen, dass Menschen entflammt werden von der Liebe Gottes, die auf sie abfärbt. Einer Liebe, die mehr ist als Sympathie; denn die trägt nicht allzu weit. "Du, heiliger Geist, bist ein Geist der Liebe, einer starken Liebe  ... " Bitten wir, dass diese Liebe die erfüllt, die Nachfolger und Freunde Jesu sind. Und bitten wir, dass diese Liebe untereinander zum Markenzeichen der christlichen Gemeinde wird.

Cookies helfen uns, Ihr Benutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie unseren Datenschutz und Cookie Richtlinien sowie der Speicherung von Daten im Rahmen des EU-US Privacy Shield zu. Mehr erfahren