/ Lied der Woche

Jesus, du bist Anfang und Ende (4/7)

„Jesus, du bist Anfang und Ende“, dieses Lied mit den „Ich-bin-Worten“ ist ein Staunen über die großen Aussagen von Jesus Christus über sich selbst. Als Jesus auf dieser Erde lebte, sind die Menschen, die ihn reden hörten oder seine Wunder erlebt haben, immer wieder darüber erschrocken. So lesen wir am Ende der Bergpredigt, dass die Zuhörer entsetzt waren über das, was Jesus ihnen gesagt hatte. Auch Petrus erschrak vor Jesus, als er das Wunder mit dem großen Fischzug erlebte (Lukas 5,9). Und die Jünger schrien vor Schreck, als sie sahen, wie Jesus auf dem See ging (Matthäus 10, 26).

Begegnungen mit dem lebendigen Gott werden schon im Alten Testament berichtet und auch dort heißt es, dass Menschen erschraken, wenn sich Gott offenbarte. Müssten wir nicht auch erschrecken vor der Wucht der Selbstoffenbarungen von Jesus, wie wir sie in den Ich-bin-Worten lesen oder hören? Ja, wir müssten. Und Jesus weiß das. Deshalb gibt er uns gleichzeitig mit diesen Offenbarungsworten auch den Trost, der sich in diesen Aussagen verbirgt:

Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben – das ist nicht nur absolut und abstrakt. Er ist damit für uns der Weg zum Vater, der Weg nach Hause.

Jesus ist auch der gute Hirte. Er sorgt für uns, er leitet uns, er verteidigt uns und schützt uns. Bei ihm sind wir geborgen.

In der Lebensverbindung mit ihm, dem Weinstock, erfüllt er uns mit Seinem Geist und mit seiner Lebenskraft. Dieser Geist tröstet uns.

Und was für ein Horizont geht auf mit der Perspektive, die uns in der nächsten Strophe zugesprochen wird: „Jesus, Auferstehung und Leben, wer dir glaubt, den erlöst du vom Tod.“  

 

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