/ Lied der Woche

Jesus, du bist Anfang und Ende (3/7)

Ein Lied und seine Bedeutung

„Ich bin, der ich bin“ – oder: „Ich werde sein, der ich sein werde“. Seitdem Mose auf die Frage: „Wer bist du, Herr, was ist Dein Name?“ von Gott diese Antwort bekam, wird Gott als der einmalige und geheimnisvolle „Ich bin“ angebetet.

Die beiden Wörtchen „Ich bin“ werden von uns oft und ohne tiefere Bedeutung gebraucht. Wir sagen z.B.: Ich bin müde, oder ich bin aus  Berlin, ich bin der Hans Soundso oder ich bin Bäcker. Ganz anders ist das bei Gott. Wenn er sagt „Ich bin“, dann ist das eine Aussage über sein göttliches Wesen. „Ich bin, der ich bin“ – das ist sogar Sein Name. Es ist die Selbstoffenbarung des Allmächtigen Gottes.

Wenn wir nun hören oder davon lesen, dass Jesus ebenfalls dieses „Ich bin“ sagt, dann hören oder lesen wir: Er offenbart sich selbst als Sohn Gottes. Schon das allein wäre Grund genug, ihn zu loben und anzubeten. Doch Jesus entfaltet diese Offenbarung für uns und macht sie damit verständlich und zugleich unfassbar. Denn wir können es nicht nachvollziehen, wenn jemand behauptet: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben“. Wie kann eine Person solche einmaligen Aussagen über sich machen? Für aufgeklärte, abendländisch denkende Menschen kann so eine Person nur ein Verrückter sein.

Aber für glaubende Menschen werden die Worte von Jesus zum Inhalt ihrer Anbetung. Sie suchen im Gebet den persönlichen Kontakt zu Jesus und treten ein in eine Lebensverbindung mit ihm. Diese Verbindung ist so eng ist wie die Lebensverbindung einer Rebe mit einem Weinstock.

 


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