/ Lied der Woche

Jesus, du bist Anfang und Ende (2/7)

„Jesus, du bist Anfang und Ende, A und O und die Quelle der Zeit.“ Dieser Liedanfang stammt zunächst nicht aus den bekannten „Ich-bin-Worten“ des Johannesevangeliums, sondern ist zitiert aus der Offenbarung des Johannes. In Kapitel 1, in Kapitel 21 und 22 finden wir, dass der auferstandene und wiederkommende Herr jeweils diesen Satz sagt: „Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.“

Vielleicht haben Sie in dieser Zeit nach Ostern noch manche der frohen Osterlieder im Ohr: „Christus ist auferstanden. „Das Grab ist leer“. Oder „Auf, auf, mein Herz mit Freuden.“ Was für ein Siegesjubel: Der Herr der Ewigkeit war wirklich tot, weil er sich zur Sühne für unsere Schuld kreuzigen ließ. Er war wirklich im Grab. Aber er wurde auferweckt. Er lebt und er kommt wieder.

Wenn jemand behauptet „Ich bin der Erste und der Letzte“, ist das völlig einmalig und nur auf diesem Hintergrund glaubwürdig. Ich hatte die Gelegenheit, die Gräber von manchen bedeutenden Menschen zu sehen; zum Beispiel das von Lenin in seinem Mausoleum in Moskau oder die Gräber der Pharaonen in Kairo oder auch das Grab von Mahatma Gandhi in Indien. Keiner dieser Personen konnte nach seinem Tod sagen: „Ich bin.“ Über jeden von ihnen und über jeden von uns kann es nur heißen: „Er war“– oder „sie war“. Vielleicht war er oder sie ein bedeutender Mensch. Aber er war es eben nur.

Wir, die wir an Christus glauben, können bekennen: „ Jesus, Du bist Anfang und Ende, Du bist das A und das O. Und: Du bist die Auferstehung und das Leben.“

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